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Sport Teil I Theorie


Definition

Fitness drückt das Vermögen aus, im Alltag leistungsfähig zu sein und Belastungen standzuhalten. Es beschreibt einen Zustand, der die körperliche Leistungsfähigkeit, beziehungsweise die Entwicklung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten, umfassst.

Darüber hinaus geht es auch um die psychische Komponente, sowie um Gesundheit und Wohlbefinden.

 

Fit hält man sich, wenn man ...

  • regelmäßig
  • richtig
  • in Maßen
  • mit Spaß
  • in allen Bereichen

... Sport treibt

Bereiche

Fitness umfasst 5 Komponenten, die man alle in seinem Trainingsplan miteinbeziehen sollte. Alle zusammen beschreiben Fitness. Um also einen starken und gesunden Körper zu haben, muss man in allen Bereichen trainieren.

Kraft

Kraft im Sport ist die Fähigkeit des Nerv- Muskel- Systems durch Muskelkontraktion Widerstände

  • zu überwinden (konzentrische Arbeit)
  • ihnen entgegenzuwirken (exzentrische Arbeit)
  • sie zu halten (statische Arbeit)

Kraftformen:

  • Maximalkraft (größte aufwendbare Kraft)
  • Schnellkraft (Widerstände schnell/in kurzer Zeit zu überwinden
  • Kraftausdauer (Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei langandauerenden/sich wiederholenden Kraftleistungen)

Ausdauer

Ausdauer bezeichnet die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegen Ermüdung und die schnelle Regenerationsfähigkeit nach einer Belastung.

Ausdauerformen:

  • allgemeine Ausdauerfähigkeit/Grundlagenausdauer
  • dynamische (bei Bewegungen)/statische (beim halten) Ausdauerfähigkeit

Energieformen:

  • aerob: mit Sauerstoff; Energie aus Kohlenhydraten und Fetten
  • anaerob: ohne Sauerstoff; Energie aus ATP/Glykose + Laktatbildung

Man unterteilt auch in verschieden Zeitabschnitte:

  • Kurzzeitausdauer: 35 Sekunden – 2 Minuten
  • Mittelzeitausdauer: Bis 10 Minuten
  • Langzeitausdauer: >10 Minuten

Wichtig: Alle Energiespeicher laufen gleichzeitig an, doch der ATP-Speicher ist nach 12 Sekunden leer, während der Fettspeicher unendlich lange halten würde.

Schnelligkeit

Schnelligkeit ist die Fähigkeit, Bewegungen mit höchstmöglicher Geschwindigkeit auszuführen.

Schnelligkeitsformen:

  • Grundschnelligkeit (maximale erreichbare Geschwindigkeit)
  • zyklinische (Bewegungsfolge mit hoher Geschwindigkeit: Laufen, Schwimmen)
  • azyklinische (Einzelbewegungen mit hoher Geschwindigkeit: Sprung, Wurf)
  • Schnelligkeitsausdauer (Widerstandsfähigkeit gegen Geschwindigkeitsabfall)

Beweglichkeit

Beweglichkeit ist die Fähigkeit, Bewegungen mit großen Bewegungsamplituden auszuführen. Die Dehnfähigkeit umfasst die Bewegungsweite der Muskeln, Sehnen, Bänder und Kapseln. Die Gelenkigkeit ist beschränkt.

Beweglichkeitsformen:

  • allgemeine (Beweglichkeit in großen Gelenksystemen: Hüfte, Schulter, Wirbelsäule)
  • aktive (nur durch Muskelkontraktion)
  • passive (durch Einwirkung äußerer Kräfte: Partner, Gewicht)
  • statische (haltend)
  • dynamische (bewegend/wippend)

Koordination

Koordination is die Fähigkeit, Beweungen, die ein shcneller und/oder zielgerichtetes Handeln erfordern, ökonomisch, präzise und harmonisch durchzuführen.

Koordinationskomponenten:

  • Gleichgewichtsfähigkeit
  • Rythmisierungsfähigkeit
  • Kombinationsfähigkeit
  • Reaktionsfähigkeit
  • Koppplungsfähigkeit
  • Differenzierungsfähigkeit
  • Anpassungsfähigkeit
  • Umstellungsfähigkeit

Intramuskuläre Koordination: Muskuläres Zusammenspiel in einem Muskel.

Intermuskuläre Koordination: Zusammenwirken verschiedener Muskel.


Anmerkung:

In der Theorie gibt es noch viel viel mehr zu beachten. Darauf einzugehen wäre hier jedoch zu viel des Guten.

Falls es dich trotzdem interessiert, kann ich dir dieses Buch empfehlen welches besonders das Training mit dem eigenen Körpergewicht im Fokus hat.

 

Wenn dich die allgemeine Anatomie interessiert, wie welcher Muskel angesprochen wird und wie man Verletzungen vorbeugt, solltest du dieses Buch lesen.

 

Wenn du deine Dehnfähigkeit verbessern möchtest, empfehle ich dir dieses Buch.

 

Lasse mich doch gerne deine Meinung dazu in den Kommentaren wissen.

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